Aktuelle Information

Liebe Interessierte,

 

- an einem Grundwissen vom familiensystemischen Ansatz und einer phänomänologischen Haltung -

 

 

nach fast 20 Jahren Erfahrung als Systemaufsteller und Lehrtherapeut DGfS

habe ich mich entschlossen, noch einmal ganz von vorne zu beginnen und mein Wissen an die Menschen weiterzugeben die für sich selber oder,

später als Systemaufsteller, mit dieser Methode arbeiten wollen.

Meine Arbeit beruht auf den Erkenntnissen von Bert Hellinger, aber auch vieler anderer Therapeuten, die im Laufe der Jahre miteingeflossen sind, und somit zu dem Ausdruck gefunden haben, den ich nun als den Meinen bezeichne. Es ist eine sehr bewegte Form der Aufstellungsarbeit die viel Symbolisches und archaische Bilder beinhaltet.

 

 

Nichts bleibt für immer, das Leben ist im Fluss und so auch meine Arbeit.

 

 

Seit Ende 2016 kommt noch die Methode der Persönlichkeitsintegration in Form der „Tafelrunde“ nach Rosina Sonnenschmidt dazu.

Damit wird für Menschen, die systemisch schon erfahren sind, eine weitere Form möglich die eigenen Anteile kennenzulernen und dadurch Botschaften zu erhalten die dazu dienen, an Stellen an denen wir sonst stolpern weitergehen zu können.

 

Auch soll 2017 in einer Form die ich „Dramaturgisches Theater“ nenne, eine Möglichkeit gefunden werden, bei welcher der Klient ermutigt wird in traumatische Erlebnisse zu gehen und diese mit geschützter Anleitung noch einmal zu durchleben. Noch mehr ins Gefühl gehen als man sich das üblicherweise erlaubt.

Wir werden dies mit Kostümen, Perücken, Masken und vielen weiteren Gegenständen unterstützen.

In den Zeiten der weltweiten Flüchtlingsbewegung kann das auch ein Ansatz sein ohne Sprache Geschehenes zu verarbeiten.

 

 

Es entspricht meinem "Weltbild" zu glauben, dass alles gelebt werden muss und wird (so oder so, die Frage ist ob bewusst oder unbewusst), und wir uns in allen diesen Facetten erleben müssen um durch jenes Erleben und

Erinnern in eine Ganzheit zu kommen.

Die Aufstellungsmethode hat ja besonders für traumatisierte Menschen den großen Vorteil, dass der Teilnehmer von "außen" sehen kann wie „es sich“ verhält.

Damit kann er „es“ sozusagen aus einer geschützten Sicht zulassen und

im besten Fall dann vorbei sein lassen.

Er erlebt sich ja als derjenige der etwas "überlebt" hat. Es ist aber häufig das auf diese Weise erlangte erweiterte Bewusstsein, das den Klienten in seinem Leben einen großen – innerlichen – Schritt nach vorne machen lässt und ihn manchmal auch besser vorbereitet auf neue Herausforderungen in seinem Leben.

Oft habe ich bei solchen Menschen das "Zittern", wie bei Dr. Peter Levin in

Somatic Experiencing beschrieben erleben können und konnte ihnen

in der Begleitung durch diesen Prozess zeigen dass sie es überlebt haben.

 

 

Somatic Experiencing ist eine körperorientierte Form der Traumatherapie. Der Biophysiker und Psychologe Dr. Peter Levine entwickelte sie in den 1970er Jahren in den USA. Ihr besonderer Ansatz liegt in der Orientierung an biologischen Mechanismen. Die Traumafolgestörung wird hier gesehen

als unvollständig durchlaufener Prozess einer allgemeinen gattungsübergreifenden Überlebensstrategie. Die ursprünglichen Reaktionen auf das Erleben akuter Lebensgefahr werden als natürlich und ihrem Sinne nach überlebenssichernd gesehen, problematisch ist nur ihr  

 unvollständiger Abbau nach dem traumatischen Erlebnis.

(aus: Wikipedia Somatic Experiencing)

 

 

 

Viele Aufsteller haben mit dieser Methode in veränderter Form bis heute gearbeitet. Schon seit einiger Zeit auch durch die Beschäftigung mit der Reinkarnationstherapie nach Trutz Hardo, und dem Deep Memory Process (DMP) nach Roger Woolger habe ich das Gefühl, dass mit der Methode der Aufstellung mehr darzustellen ist als bisher gedacht. Anders gesagt: neben dem (auto-)biografischen und dem (familien-)systemischen Strang scheint es noch einen weiteren Strang zu geben – nennen wir ihn „karmisch“ – der in der Aufstellungsarbeit sichtbar gemacht

werden kann.

 

 

Manchmal haben wir, mein Mann René und ich, auch schon offen in Anwesenheit von Klienten und Seminarteilnehmern über diesen karmischen Aspekt gesprochen und auch versucht ihn deutlicher darzustellen. Zu Beginn des  Jahres 2015 habe ich eine Neue Art der Aufstellung begonnen die sich für mich als ein großes Geschenk erwiesen hat.

Es ist möglich, aus dem Hier und Jetzt in die karmische (schon früher gelebte) Ebenen zu schauen und alles noch einmal aufzurollen was wichtig ist. Nicht aus Neugierde "wer bin ich schon gewesen" sondern aus dem tiefen Verstehen heraus, dass ich für meinen Lebensweg, meine Seelenaufgabe genau dieses Wissen brauche.

 

 

"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist

dazu verurteilt, sie zu wiederholen." George Santayana

 

 

In diesem Sinne möchte ich denjenigen die sich dafür Interessieren meine Dienste anbieten.


 

 

 

zurück