Märchen als Medizin für die Seele
Ein Aufstellungswochenende mit Märchen für Erwachsene und Kinder
Was bedeutet die heimliche Sehnsucht vieler Frauen, vom Prinzen auf dem weißen Pferd „gerettet“ zu werden? Der Wunsch mancher Männer, stark und unverwundbar zu sein wie Siegfried?
Was kann es heißen, wenn mancher sich fühlt wie Rumpelstilzchen, der böse Wolf oder Aschenputtel?
Die tiefe Bedeutung dieser Fragen für uns kann durch eine Aufstellung gezeigt werden.
Aufstellungswerkstatt Weimar lädt ein, gemeinsam mit Angela Winkler ins Land der Märchen und Mythen einzutreten und deren Bedeutung für das eigene Selbst zu erspüren.
Ebenso wie die Aufstellungsarbeit sind Märchen mit ihrer symbolhaften Bildersprache gut geeignet, tiefe Bereiche unserer Seele zu erreichen und verborgene Sehnsüchte zu erkennen. Solches Erkennen und Erfahren bietet vielleicht auch die Chance zu Stillung dieser Sehnsüchte und Heilung.
ein neuer Termin wird dazu noch bekanntgegeben
"Durch die zauberische Bilderwelt der Märchen, in der sich die Entwicklung und Verwandlung ihrer Helden abspielt, wird der Mensch, der sich mit Märchen befasst, auf einer zutiefst seelischen Ebene angesprochen, der vom Intellekt nicht grundsätzlich widersprochen werden kann. Durch die Märchenbilder wird das intellektuelle Bewusstsein umgangen und das Heilsame, Anregende und Bereichernde des Märchens kann im Seelischen wirksam werden."
Bruno Bettelheim aus „Kinder brauchen Märchen“
Märchen als Selbst-Entwicklung für Kinder und Erwachsene
Natürlich sind Märchen nicht nur für Kinder da. Sie sind so vielschichtig wie das Leben selbst.
Keine Ebene von Realität die in Ihnen nicht vorkäme. Im Umgang mit Kindern interessieren
uns aber vor allem die Bereiche, in denen sich ihre Entwicklung in jenem Lebensalter
schwerpunktmässig abspielt. Da geht es um Herkunft und Zugehörigkeit - auch heute noch sind
wir Kinder von armen Waldbauern oder wir werden als Prinzessin geboren, wieder andere
wachsen als Zicklein unter ihresgleichen auf. Oder: die volle Zahl - wie viele suchen noch als
Erwachsene nach ihren Rabengeschwistern! Später dann: die Verbundenheit mit allem und jedem:
Menschen, Tieren, Pflanzen, dem Wetter, dem Bösen, den Gestirnen dem Mond...und vor allem: die Suche nach und dem Umgang mit der Lebensaufgabe - oft eine Wanderung unter anderem Namen, mit Bewährungsproben und - vielleicht - Belohnung, Erfüllung und Heimkehr.
"Jedes Märchen ist ein Zauberspiegel, in dem sich gewisse Aspekte unserer inneren Welt und der Stufen spiegeln, die wir in unserer Entwicklung von der Unreife zur Reife zurücklegen. Für die, welche sich in das vertiefen, was das Märchen uns mitzuteilen hat, wird es zu einem tiefen, ruhigen See, in dem sich zunächst nur unser eigenes Bild spiegelt. Aber dann entdecken wir hinter diesem äußeren Bild die inneren Verwirrungen unserer Seele - ihre Tiefe und Möglichkeiten, unseren Frieden mit uns selbst und Welt zu machen, was der Lohn unserer Mühe ist."
Bruno Bettelheim




